02.05.2022

Auf den Spuren der Dinosaurier ...

Klasse G6b auf den Spuren der Dinosaurier und ... Alfred Wegener im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt/Main

 

Es gehört zum Biologie-Unterricht der Klassen 5 und 6 des hessischen Gymnasiums, verschiedene Wirbeltierklassen in ihren Lebensräumen kennenzulernen. Die Dinosaurier, eine Gruppe der Reptilien und die nahen Verwandten unserer lebenden Vögel, üben immer wieder eine besondere Faszination auf Kinder und Jugendliche durch ihre tatsächliche Größe und Vielfalt zu Wasser, zu Land und in der Luft aus. Das Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main ist ein wunderbarer Ort, die Dimensionen der „Dinos“ zu veranschaulichen. Zusätzlich findet man eine Auswahl wichtiger, heute lebender und ausgestorbener Tiergruppen mit markanten Beispielen aus der ganzen Welt in Schaukästen und großen Vitrinen vor. ...

Nach der langen, uns alle belastenden Corona-Pandemie hat die Klasse G6b am Montag, den 4. April 2022 einen Tagesausflug zum Senckenberg-Museum unternommen. Morgens um 8.00 Uhr in Kirchhain an der Schule und nach Corona-Test gestartet, waren wir nach 90 Minuten Zugfahrt in Frankfurt und haben den Rest des Weges in 15 Minuten vom Bahnhof zum Naturkundemuseum zu Fuß bewältigt. Diesen Aufwand haben alle gerne auf sich genommen, denn es gab Highlights zu sehen, die im Unterricht zu den Themen „Vögel“ und „Reptilien“ nur in Bild und Film gezeigt werden können: eine echte Steinplatte des „Urvogels“ Archaeopteryx und eine Anakonda, die ein Wasserschwein verschlingt. Beeindruckt waren die Schüler:innen von den Skeletten eines Finnwals, eines Urelefanten, des „Urpferdchens“, der Nachbildung von „Lucy“ (Menschenaffe mit aufrechtem Gang) und natürlich auch von den Dino-Skeletten wie zum Beispiel dem 18 Meter langen Diplodocus, von Tyrannosaurus rex und von Triceratops.

 

Die beiden einstündigen Führungen in Kleingruppen haben - auf besonderen Wunsch - das Modell der Kontinentalplattenverschiebung von A. Wegener eingeschlossen, das uns anschaulich erklärt und vorgeführt wurde. Alfred Wegener hatte seine Theorie im Jahr 1912 im Senckenberg Naturmuseum vorgestellt und wurde damals nicht ernst genommen. Seit den 1970er Jahren ist die Theorie der Plattentektonik aber allgemein anerkannt, denn die treibende Kraft der „Welt in Bewegung“ konnte geklärt werden (seismische Aktivitäten im Ozeanboden).

Insgesamt waren die Rückmeldungen im Unterricht positiv von „Endlich mal wieder raus!“, „Sollte jede:r mal gesehen haben.“ bis zu der Vorstellung, wie die Welt der Dinos wohl ausgesehen haben muss.

 

(Text und Bilder KK)