25.05.2016

Frankreichaustausch 2016

 

20 begeisterte Schüler und Schülerinnen der Klassen 10 und 11 aus Paris zurück. Hier zu sehen auf den Stufen vor der Oper an der Place de la Bastille.

 

Dazu zwei Schülerberichte:

 

"Vom 11.05. bis 18.05. fand der Rückbesuch des Frankreichaustauschs von uns in Saint-Maur-des-Fossés bei Paris statt. Wir sind mit dem Zug dorthin gefahren.

Zuerst haben sich alle gefreut ihre Correspondants wiederzusehen und die Familien kennenzulernen. Die Familien haben uns dann abends herzlich empfangen. Bei der Familie von meinem Corres Thomas, habe ich sogar ein eigenes Zimmer gehabt.

Am Tag darauf haben wir das Lycée kennengelernt. Dabei fand ich es erstaunlich, dass ca. 2600 Schüler in nur einem riesigen Gebäude sind. Das Gebäude umschließt den einzigen Schulhof in der Mitte, der dafür aber sehr groß ist. Am Freitag und Dienstag waren wir zusammen in Paris, am Freitag die deutsche Gruppe alleine. Dort haben wir eine Schifffahrt über die Seine mit dem Bateaux Mouches gemacht und sind  danach in der Champs Elysées shoppen gegangen. Später waren wir dann noch im Musée d’Orsay im alten Pariser Bahnhof. Am Dienstag haben wir eine Stadtrallye gemacht, dazwischen haben die Franzosen dann immer Kurzvorträge zu verschiedenen Gebäuden und ihrer Geschichte gehalten.

Das dreitägige Pfingstwochenende haben wir zum Teil mit den Familien und zum Teil zusammen verbracht. Am Samstag waren Thomas und ich mit einigen anderen nochmal in der Stadt und sind unter anderem an der Seine entlang gegangen. Abends war ich mit der Familie in einem Stadtteil noch weiter außerhalb als Saint-Maur essen. Im Vergleich zu uns in Deutschland, haben wir immer ziemlich spät gegessen, meistens ca. 21 Uhr.

Am Sonntag haben sich alle in einem Stadtpark zum Picknick getroffen, das die Franzosen unter sich organisiert hatten. Danach wurden Thomas und ich von der Familie geholt und wir waren zuerst im Notre Dame und danach auf dem Eiffelturm, wo wir zu Fuß hochgegangen sind. Am Montag waren wir in und auf der Basilika Sacré-Coeur de Montmartre. Abends waren wir alle zusammen noch bowlen, was die Franzosen ebenfalls selber organisiert haben.

Alles in allem war der Austausch eine spannende Zeit und auch eine tolle Erfahrung."

 

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"Nach unserer Ankunft am Mittwoch wurden wir herzlich von den jeweiligen Familien empfangen und aufgenommen. Auf dem Weg nach Hause sammelten wir erste Eindrücke von der Umgebung und lernten die Familien kennen.

Am nächsten Tag besuchten wir die Schule. Wir bekamen eine Schulführung und fanden schnell Unterschiede in Bezug auf Gebäude und Unterricht, verglichen mit unserer Schule. Jedes Stockwerk besitzt eine eigene Farbe und der Unterricht ist strenger. Wir waren überrascht, dass man nur zur vollen Stunde in die Schule rein- und rauskommt. Auch, dass der Lehrer auf einem Podest angeordnet ist war uns neu. Nach dem Unterricht probierten wir das Mittagessen und spielten Spiele. Der Rest des Tages blieb uns mit unserer Familie.

Am Freitag machten wir einen Ausflug nach Paris. Wir machten eine Bootsfahrt und erhielten freie Zeit um Paris bzw. die Champs Elysées zu erkunden. Im Musée d´Orsay bewunderten wir die berühmten Werke und trafen uns abschließend mit den Familien in der Schule. Es gab Essen und wir schauten ein selbstgemachtes Video vom Austausch in Deutschland.

Das Pfingstwochenende war gut geplant. Wir unternahmen viel mit unseren Austauschpartnern. Zum Beispiel gingen wir in verschiedene Museen, shoppen, besichtigten Sehenswürdigkeiten wie Louvre, Eiffelturm und Notre Dame und picknickten mit allen. Auch gab es einen Couscous Abend mit Einigen und wir ließen den Montag mit dem Bowlen ausklingen.

Nachdem wir nun ein letztes Mal im Unterricht waren, machten wir an unserem letzten Tag eine Rallye. Am Mittwoch war es dann so weit und wir mussten uns verabschieden, allerdings sind auch schon Rückbesuche geplant.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Austausch für uns eine tolle Erfahrung war. Wir lernten Frankreich nicht nur von der Touristenseite kennen, sondern erlebten den Lebensstil und Alltag, weshalb er uns Eindrücke bot, die wir privat nie gesehen hätten. Wir haben viele leckere Sachen gegessen und konnten unsere Sprache verbessern.

 

Kathi, Katha, Julia, Alina"