11.11.2011

Jugend trainiert für Olympia in Berlin

Jugend trainiert für Olympia in Berlin Die Leichtathleten der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain nahmen am Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin teil.

Die Wettkampfmannschaft III Leichtathletik (13 – 15 Jahre) der Jungen kehrte hochzufrieden vom Bundesfinale aus Berlin zurück.

War das erstmalige Erreichen des Bundesfinales seit Bestehen der AWS Kirchhain schon ein toller Erfolg, konnte die Mannschaft, betreut von den Sportlehrern Winfried und Volker Jennemann, sich in Berlin sogar nochmal um 53 Punkte steigern und somit den 8. Platz von den 16 Landessiegern aus ganz Deutschland erreichen. Dabei gelang es den Schülern, starke Mannschaften wie das Sportleistungszentrum Berlin, oder das Sportgymnasium Magdeburg, hinter sich zu lassen.

Nach der Ankunft am Sonntagnachmittag ging es zunächst erst mal  zum Empfang in die Hessische Landesvertretung, bei dem den Schülern von verschiedenen hessischen Politikern viel Erfolg für die bevorstehenden Wettkämpfen gewünscht wurde. Nach dem Essen in der Landesvertretung kehrten die Schüler wieder früh zurück, denn am nächsten Morgen mussten sie schon um 08:30 Uhr im Mommsenstadion zum Wettkampf antreten.

Dort angekommen schien  die Sonne und die angekündigten Regenwolken verschwanden.

Der Wettkampf begann mit dem 75m-Lauf, den unsere Sprinter zunächst mit dem 10. Platz aber mit nur geringen Abständen zu den besser Platzierten beendeten. In der 2. Disziplin Hochsprung wurde dagegen   der Rückstand wieder wettgemacht: Hier belegten wir unter allen teilnehmenden Mannschaften den 2. Platz. Bei der 3. Disziplin, dem Kugelstoßen, wurde klar, wie schwer eine bessere Platzierung (9. Platz mit der Vorleistung aus dem Landesentscheid) werden würde. Die späteren Sieger, das Sportgymnasium Neubrandenburg, legte hier mit Weiten von 19,82m und 19,47m! (AWS: 12,46,  10,06) die Grundlage für ihren Erfolg.

Aber auch die weiteren Leistungen der Schüler der AWS konnten im Vergleich der besten Mannschaften aus ganz Deutschland gut mithalten:  4. beim Ballwurf , 7. beim 1000 m Lauf, 10. beim Weitsprung und 9. Bei der 4 x 75m-Staffel.

Hochzufrieden mit ihrer Leistung nahmen die Athleten die Urkunde für den 8. Platz entgegen.

Die beiden nächsten Tage standen für Unternehmungen in Berlin zur freien Verfügung.

Bildeten am Dienstag die Besichtigungen vom Brandenburger Tor, Bundestagsgebäude, Regierungsviertel, Alexanderplatz, Holocaust-Mahnmal u.v.m. den Schwerpunkt, stand am Mittwoch das Zuschauen beim Beachvolleyball auf dem Programm. Der Nachmittag war frei und wurde für weitere Besichtigungen bzw. Einkäufe genutzt.

Den Abschluss des Bundesfinales bildete die feierliche Siegerehrung aller beteiligten Mannschaften der verschiedenen Wettkämpfe und die anschließende Party in der  Max-Schmeling-Halle.

Am Donnerstag hieß es dann packen und einen letzten Bummel am Brandenburger Tor und unter den Linden

genießen: Ein eindrucksvolles und beindruckendes Erlebnis ging zu Ende.

 

W. und V. Jennemann

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Auf dem Foto sind abgebildet:

Von links, stehend:
Winfried Jennemann, Benjamin Köhler, Lasse Lowak, Jannik Fink, Nils Neugebauer, René Koknat, Tizian von Keitz, Tom Graf, Paul Seibert, Volker Jennemann

Vorne kniend:
Benjamin Bremecker, Ali Yüksel, Jose Pablo Pfeil, Sascha Kläs