11.08.2011

Unser neuer Direktor stellt sich vor...

Liebe Mitglieder der Schulgemeinde,

nachdem mein Kollege Herr Werner im letzten kleinen Alfred des vergangenen Schuljahres Abschied von Ihnen und Euch genommen hat, folgt nun naturgemäß die Vorstellung des „Neuen“:

Mein Name ist Matthias Bosse, ich bin 48 Jahre alt und wohne mit meiner Frau und Tochter (noch) in Limburg.  Nach dem Studium der Chemie und Germanistik in Braunschweig und Stockholm absolvierte ich mein erstes Berufsjahr als Lehrer in Schweden und das Referendariat in Wolfsburg. Direkt im Anschluss daran trat ich meine erste Planstelle in Hessen an. Es folgten Stationen als Stufenleiter und stellvertretender Schulleiter. Bis zum Sommer dieses Jahres war ich Schulleiter der Carl-Kellner-Schule in Braunfels.

Was hat mich nach Kirchhain getrieben? Den Begriff Gesamtschule kann man vielfältig interpretieren. Zum einen werden an einer Gesamtschule alle Kinder eines Einzugsgebietes aufgenommen und unterrichtet. Zum anderen bietet man dort möglichst alle Schulabschlüsse an. Beides ist an der Alfred-Wegener-Schule Kirchhain in hervorragender Art und Weise  gegeben.

Weiterhin fasziniert mich die Idee der verbundenen Mittelschule.  Hier wird der Bildungsgang lange offen gehalten. Dann wird berufsorientiert unterrichtet, das heißt, noch stärker als bisher auf die Zeit nach der Schule vorbereitet. Als Fernziel steht der „Abschluss mit Anschluss“, also möglichst jedem Jugendlichen am Ende seiner Schulzeit einen direkten Anschluss in das Berufsleben oder der Weiterbildung anzubieten.

Besonders ins Auge fällt die relative Größe der Alfred-Wegener-Schule. Diese Größe schafft die Voraussetzung - so paradox es klingen mag  -  zu einer großen Individualisierung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen  Schülers. Vom musikalischen Schwerpunkt über das Schulsportzentrum bis hin zum vielfältigen Austauschprogramm, hier kann man sein Talent finden und /oder ausleben.

Selbstverständlich kann man Gutes immer noch verbessern, und auch Bewährtes will gepflegt werden. Als größte sichtbare Veränderung beispielsweise sind während der Ferien die Container abtransportiert worden.  Weitere Verschönerungen sind geplant bzw. bereits in Arbeit, denn in einem angenehmen Umfeld lässt es sich besser lernen und arbeiten.

Ich möchte mit diesen Zeilen meine Freude auf die kommenden Jahre an der Alfred-Wegener-Schule mit Ihnen und Euch teilen. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit.