Tod in der U-Bahn

 

Zu Beginn des Jahres 2011 fand die erste diesjährige Premiere eines Oberstufenstückes statt. Die Kurse Darstellendes Spiel 13 unter der Leitung von Frau Trux und der kombinierte Kurs Grundkurs/Leistungskurs Musik 13 unter der Leitung von Herrn Mihr präsentierten am 20. Januar die Premiere der schwarzhumorige Groteske „Tod in der U-Bahn“ nach Frank Gerber.

An zahlreichen Probentagen entwickelten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Figuren und deren Geschichten und ergänzten die Szenen schließlich durch selbstarrangierte Musik.

An einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag wurden die Zuschauer in einen Frankfurter U-Bahnhof entführt. Aber ist dies wirklich ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag? Zunächst scheint es so. Wir treffen auf eine Gruppe unterschiedlichster Charaktere. Eine Obdachlose, die mit ihrem Einkaufswagen Schutz vor der Kälte gesucht hat; eine einsame Drogenabhängige, die verzweifelt um Stoff für den nächsten Trip bettelt. Aber da ist auch der Geschäftsmann auf dem Weg zur Arbeit, zwei Schüler, die verschlafen haben und nun hoffen, noch rechtzeitig zur dritten Stunde die Schule zu erreichen und eine einsame Frau, die auf der Suche nach ihrer Internetbekanntschaft ist. Diese und zahlreiche weitere Personen begegnen sich im Frankfurter Untergrund. Einige begeben sich auf eine skurrile Fahrt ins Ungewisse,  denn der Tod fährt in der U-Bahn mit. Ein Fahrgast, der an einer tödlichen Krankheit leidet, hat einen Deal mit dem Sensenmann abgeschlossen, der dazu führt, dass alle Mitreisenden an seinem Schicksal beteiligt werden.

Mit schwarzem Humor, ernsten Momenten und stimmungsvoller Musik haben die Schülerinnen und Schüler dem Publikum einen abwechslungsreichen und auch nachdenklich machenden Theaterabend geboten.

Regie: Silke Trux (Schauspiel), Torsten Mihr (Musik)

 

Text: Silke Trux                       Fotos: Moritz Mihr