Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen

Kurse für Schüler und Schülerinnen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben

 

Die Deutschlehrer_innen können bei der Klassenleitung (formlos) einen Antrag auf eine Fördermaßnahme (hier: Zuweisung zu einer Förderklasse bei besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben) stellen, wenn er/sie entsprechende Schwierigkeiten bei einem Schüler oder Schülerin im Regelunterricht diagnostiziert. Die Klassenkonferenz muss über diesen Antrag entscheiden. Die Zuweisung erfolgt nur für ein Schulhalbjahr und muss halbjährlich neu beraten und beschlossen werden.
Die Förderung findet in Kursform im Anschluss an den Unterricht statt. Für die (Erst-)Diagnose, die Entscheidung über Fördermaßnahmen, deren Fortsetzung oder Aufhebung, für die Förderpläne und die Kommunikation mit den Eltern etc. sind die Deutsch- und Klassenlehrer_innen bzw. die Klassenkonferenz zuständig (Ansprechpersonen: Melanie Moeller, Katharina Denig). Für die Diagnose kann auch die Unterstützung des Beratungs- und Förderzentrums eingeholt werden!

 

Für eine intensive Lerntherapie empfehlen wir die Lerntherapeutin Katharina Manheims aus Rauschenberg, die in Haus 11 an der AWS ebenfalls im Anschluss an den Unterricht auf Privatrechnung ein Angebot bereithält:

 

Praxis Katharina Manheims

Gartenstraße 2

36282 Rauschenberg

Tel.: 06425/ 821 282

 

Folgende beispielhafte Nachteilsausgleiche für Schwierigkeiten in Mathematik sind in der Sekundarstufe I möglich (Auszug aus der VOGSV):

 

(...)

(2) 1Formen des Nachteilsausgleichs nach Abs. 1 sind Differenzierungen hinsichtlich der Art und Weise der Leistungserbringung oder der äußeren Bedingungen entsprechend den Beeinträchtigungen oder Schwierigkeiten der jeweiligen Schülerin oder des jeweiligen Schülers. 2Dies können insbesondere folgende Maßnahmen sein:

  1. verlängerte Bearbeitungszeiten, etwa bei Klassenarbeiten und Lernstandserhebungen,

  2. Bereitstellen oder Zulassen spezieller technischer Hilfs- oder Arbeitsmittel wie Computer ohne Rechtschreibüberprüfung und Audiohilfen,

  3. Nutzung methodisch-didaktischer Hilfen wie Lesepfeil, größere Schrift, spezifisch gestaltete Arbeitsblätter,

  4. unterrichtsorganisatorische Veränderungen, beispielsweise individuell gestaltete Pausenregelungen, individuelle Arbeitsplatzorganisation, individuelle personelle Unterstützung, Verzicht auf Mitschrift von Tafeltexten,

  5. differenzierte Hausaufgabenstellung,

  6. individuelle Sportübungen.

     

3Ein Vermerk über den gewährten Nachteilsausgleich ist in Arbeiten und Zeugnissen nicht aufzunehmen.

 

Ein Nachteilsausgleich der von den allgemeinen Grundsätzen der Leitsungsfeststellung und den allgemeinen Grundsätzen der Leistungsbewertung ("Notenschutz") ist laut Verordnung (VOGSV) in der Sekundarstufe I für Mathematik (Rechnen) nicht vorgesehen!!

 

 

 

Link zu weiteren Informationen des hessischen Kultusinisteriums

Interner Link zu den Stufen eines Nachteilsausgleichs