27.03.2021

AWS nimmt an (digitaler) Weltjugendkonferenz der UN teil

Seit vielen Jahren genießt unsere Schule das außergewöhnliche Privileg, jedes Jahr im März eine kleine Delegation von Schüler*innen der Einführungsphase zur Weltjugendkonferenz der Vereinten Nationen nach New York zu entsenden. In der General Assembly Hall, in der sonst vor allem Diplomat*innen und Regierungshäupter beraten und diskutieren, treffen sie dann mit Gleichaltrigen aus der ganzen Welt zusammen, um sich multilateral über aktuelle Themen wie Migration, Wasser oder Globalisierung auszutauschen.

Im letzten Jahr hatte sich bereits eine Gruppe gebildet, Flüge und Hotels waren gebucht, ein begleitendes Freizeitprogramm war erstellt worden, … Als die WHO dann jedoch von einer globalen Pandemie sprach, sagte das Organisationskommitee die Veranstaltung aus nachvollziehbaren Gründen ersatzlos ab.

In diesem Jahr jedoch fand die Konferenz am 18.03. und 19.03.2021 wieder statt, zum ersten Mal in ihrer Geschichte ausschließlich in digitalem Format.

 

Thema: A Global Catastrophe: The Impacts of Covid-19!

 

 

 

 

 

Und auch die AWS war wieder vertreten: Can Hannibal, Caylee Zimdars, Elisa Scheld, Jonas Schneider, Karl-Tizian Rückert, Lia Handstein, Lilia Spitzner, Lisa Raabe, Marrit van der Mei und Nico Jungmann aus den Jahrgangsstufen 11 und 12 hatten so die Gelegenheit, den Ausführungen solch illustrer Expert*innen wie Dr. Anthony Fauci (Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases), Christiane Amanpour (CNN) oder Dr. Sanjai Gupta (CNN) zu lauschen, an Debatten teilzunehmen oder in Workshops mit Schüler*innen aus aller Welt über die Auswirkungen der Pandemie zu sprechen.

Im kulturellen Rahmenprogramm wurde darüber hinaus eine Auswahl an Videos gezeigt, die im Vorfeld von den Schüler*innen produziert und bei der UNIS eingereicht worden waren. In den Kurzfilmen wurden sowohl einzelne Städte vor und während der Pandemie vorgestellt als auch Aktivitäten während der Lockdowns. Der Beitrag der AWS-Schüler*innen war ebenfalls zu sehen, an prominenter Stelle als Abschluss des sogenannten cultural showcase. Hier gebührt unserer LiV Frau Lisa Heckmann besonderer Dank, die den Schüler*innen im Vorfeld beratend zur Seite stand.

 

Auch wenn die Intensität einer Präsenzveranstaltung in New York mit all ihren zusätzlichen Eindrücken und Erfahrungen natürlich nicht adäquat durch eine digitale Konferenz ersetzt werden kann, war die Teilnahme für unsere Schüler*innen doch in vielerlei Hinsicht erkenntnisreich und lohnend.

 

Autor: Moritz Moeller