22.02.2019

Teneriffa 2019

Internationaler Big-Band Austausch

Die AWS-Big Band auf Tour nach Teneriffa

Bereits zum 5. Mal reiste die Big Band der Alfred-Wegener Schule nach Teneriffa. Die 36 Schülerinnen und Schüler begeisterten dort in Konzerten und Workshops.

Auf der sonnigen Kanareninsel bereitete die neu formierte Big-Band ihr aktuelles Programm vor. So wurden Klassiker wie z.B. “Let´s get Loud”, “Dancing in the moonlight”, “So danco samba” als lateinamerikanische Nummern eingeübt. Viele neue Mitglieder konnten so sehr schön in das Ensemble integriert werden.

Auch die Deutsche Schule Teneriffa bildet –wie in Kirchhain- Schüler am Instrument im Rahmen von Bläserklassen aus. In dessen Proben halfen die Musikerinnen und Musiker der AWS und sammelten so Erfahrung im Anleiten von Gruppen.

Zur gleichen Zeit war auch die Banda aus Gran Canaria zu Besuch und es fanden gemeinsame Workshops statt, um ein gemeinsamen Samba einzustudieren.

In den beiden Konzerten begeisterten alle Ensembles mit einem vielfältigen Programm.

Mit mehr als 120 Musikerinnen und Musikern wurde  ein eindrucksvoller Konzertabschluss mit dem Sambaklassiker „Tequila“ gestaltet.

Neben den musikalischen Proben fand auch ein interessantes Kulturprogramm statt. So unternahmen die Ensembles eine Exkursion in die Cañadas, das große Vulkanbecken des Teide. Natürlich durfte auch ein gemeinsamer Strandbesuch am letzten Tag nicht fehlen, an dem die sonnigen Temperaturen genossen wurden.

Schon jetzt freut sich die Alfred Wegener Schule auf den Gegenbesuch der Formation aus Teneriffa, die am 2. bis zum 11. April kommen wird.

 

Teneriffa 2019

Als Reiseberichte-Schreibende kann man unmöglich alles erzählen, aus dem einfachen Grund, weil viel zu viel passiert ist.
Aber fangen wir einfach mal mit der Anreise an:
So wie jedes Mal waren wieder einige dabei, die noch nicht geflogen sind. Die Nervosität war groß, genau wie die Vorfreude. Nachdem alle den Security-Check überstanden haben, ohne, dass sich jemand ganz ausziehen musste, dafür aber das Personal mit Musik unterhalten hat, verlief der Flug mit der englischen Crew gut.
Bei der Ankunft, und hier fangen die Turbulenzen an, haben Posaunenkoffer wie von Zauberhand die Farbe gewechselt - ,,Das ist nicht meiner, der sah vorher aber noch anders aus“ – und Koffer wollten nicht ankommen. Das Wiederanlaufen des Gepäckbandes führte zu allgemeinem Aufatmen, bis festgestellt wurde, dass Maries Koffer in Frankfurt geblieben war. Es trifft auch immer die, die am nervösesten sind.
In der Deutschen Schule angekommen, wurden wir herzlichst von den Gastfamilien empfangen. Am Montag wurde sich erstmal in der Aula eingerichtet, so dass die Proben motiviert losgehen konnten.
Auch erreichte uns die freudige Nachricht, dass der Koffer mit Herrn Korte nachkommen konnte. So kam es zu einem emotionalen Wiedersehen zwischen Marie und ihrem Koffer, welches von einer Lehrerstreife von 3 Beamten begleitet wurde. Die Ursache für das Zurückhalten war zu viel Glas. Wie kann man nur davon ausgehen, dass unsere liebe, süße Marie eine Bombe schmuggelt? Unverständlich!
In den nächsten fünften Tagen wurde ein umfangreiches, Stimmung machendes Programm auf die Beine gestellt. Dass die Stimmung immer gut blieb, haben wir unter anderem Felix zu verdanken, der mit seinen Massage- und Dehnkünsten jedem Liebe geben konnte. Auch die Sonne im Stadion und Proben auf dem Parkplatz haben für Abwechslung gesorgt.
Neben den zwei Konzerten am Donnerstag und am Freitag, haben wir viel in unserer Freizeit unternommen. So saßen wir schon am Montag in unserem Stammlokal dem ,,Meterladen“ wo neben einem Chickennugget auch Geburtstagskuchen und die ein oder andere schicke Fanta bestellt wurde.
Nicht nur hier ist das Geld geblieben, sowohl in Santa Cruz als auch im verregnetem La Laguna wurde fleißig geschoppt und Fotos gemacht.
Zudem waren Angebote wie ein Bocadillo oder Churros für 1€ sowie ein Cappuccino für 0,75€viel zu verlockend. Diese Preise galten leider nicht für den Siampark, den einige von uns, mit ihren Familien besuchten, bei dem Touristen ca. das Doppelte bezahlten.
Auch wenn die Aktivitäten am Wochenende sich in den Familien unterschieden, kamen am Sonntag zu Felix Geburtstag ca. 50 Leute in einer Pizzeria, die für 25 Leute reserviert wurde, zusammen um ihn zu feiern. Es gab schöne Geschichten, viele Lieder und erneut einen Geburtstagskuchen.
Den nächsten Geburtstag feierten wir am letzten Tag am Strand.
Vorher waren wir allerdings noch auf dem Teide wandern. Die Landschaft war beeindruckend und es konnten nicht genug Fotos gemacht werden, solange man noch die nötige Energie dafür hatte.
Trotz verlorenem Personalausweis und gestohlenem Rucksack, genossen wir den nächsten Tag am Strand. Hier kam es zu Schlamm- und Wasserschlachten, körperliche Kräftemessen und nach einer enthusiastischen Version von ,,I want to break free“ vom eingebuddelten Stefan und einem Sandkrokodiel, gab es neben dem obligatorischen Instrumenten-Schulhof-Foto ein obligatorisches Strandfoto, welches die Flut beschloss als Fotobomb zu sprengen. Mit nassen Schuhe ging ein schöner letzter Tag zu ende, der von einem gemütlichem Treffen in der Pizzeria und/oder im ,,Meterladen“ abgeschlossen wurde.
Und so flogen wir mit einem lachenden und einem weinendem Auge zurück, mit dem Wissen, dass wir die Ereignisse, die Sonne und unsere Austauschfamilien vermissen werden und der Aussicht unsere eigenen Familien wiedersehen zu können.