05.04.2017

Finanzielle Unterstützung für eine Schule in Guinea

Das Thema in der Projektwoche, die zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres stattfand, lautete in der Klasse M 5b „Bildungsförderung in Oberguinea“.

Die Schüler machten sich in den Projekttagen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Kolwinski und Frau Sabl auf den Weg, um herauszufinden, was es mit diesem doch seltsam klingenden Titel auf sich hatte. So beschäftigten sie sich mit dem Kontinent Afrika und mit dem Leben dort.

Sie verglichen ihre Kindheit mit der von gleichaltrigen Kindern. Schnell wurde klar, dass sie es doch ziemlich gut hier in Deutschland haben. Prägend für die Schüler war beispielsweise, dass man für sauberes Wasser oft kilometerweit laufen muss, die Kinder schon früh Familienaufgaben übernehmen müssen und somit der Schulbesuch oftmals ein Glücksfall ist.

Um dieses Glück zu vervielfachen, machten es sich die Fünftklässler zur Aufgabe, für afrikanische Kinder und Jugendlichen Spenden zu sammeln. Da die AWS in Fodécariah, das liegt in (Ober-) Guinea, eine Partnerschule hat, sollte ihr die finanzielle Unterstützung zu Gute kommen. Also nutzte die Klasse M 5b die verbleibende Zeit in der Projektwoche dafür, um folgende Werkstücke herzustellen: afrikanische Masken, Regenmacher, Tischdecken mit Kartoffeldruck, Grußkarten (z. B. für Ostern), Pinnwände und schmucke Schächtelchen. All diese gebastelten Produkte boten die Schüler am anschließenden ‚Tag der offenen Tür‘ zum Verkauf an. Außerdem verkaufte die Klasse Waffeln und sammelte unter den Gästen Spenden.

 

Die Schüler konnten stolz auf ihre Leistung sein: Das eingenommene Geld betrug zusammen fast 400 €. Der Förderverein der AWS rundete die Summe dankenswerterweise auf.

Die Spendenübergabe fand zusammen mit dem Leiter der Mittelstufenschule der AWS, Herrn Simon, statt. Stellvertretend für den Verein „Bildungsförderung in Oberguinea e. V.“ kam AWS-Lehrerin Frau Harenberg, die ebenfalls Vereinsmitglied ist. Ihr überreichten die Schüler den symbolischen Spendenscheck, den sie gerührt entgegennahm. Sie dankte den Fünftklässlern für ihr Engagement und versicherte, dass das Geld große Freude an der Schule in Fodécariah auslösen würde: Die afrikanische Schule sei nämlich gerade dabei, sich zu vergrößern bzw. sich zu erweitern. Ziel sei es neben der bestehenden Grundschule eine Realschule sowie eine Berufsschule zu errichten, damit die jungen Menschen einen besseren Start in ihr Erwachsenenleben ermöglicht bekommen. Weitere Informationen zum Schulausbau und zur Möglichkeit zu spenden, können der Homepage des Vereins „Bildungsförderung in Oberguinea e. V.“ unter www.schule-fodecariah.de entnommen werden.

 

 

 

Inga Hampach, Lena Paul, Marie Stanowicki

sowie Frau Sabl